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Gedanken an der Schnittstelle von Psychologie und Literatur – Hintergründe zu den Themen meiner Romane.

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Methode

SignaturX

Die SignaturX setzt vor dem Ereignis an. Sie richtet sich auf Bedingungen, die bereits wirksam sind, aber noch verändert werden können, bevor sie sich als Ereignis oder Wirklichkeit festschreiben.

Die SignaturX ist eine von mir entwickelte Methode für Situationen, deren Ausgang noch offen ist, deren Bedingungen jedoch bereits wirksam sind. Sie eröffnet einen klaren Raum, um die gegenwärtige Konstellation einer sich bildenden Wirklichkeit intuitiv wahrzunehmen und bewusst zu prüfen: Will ich diese Wirklichkeit mittragen, eine Grenze setzen oder braucht es veränderte Bedingungen?

Im Unterschied zur Symbolaufstellung richtet sich die SignaturX nicht primär auf eine bereits bestehende innere oder systemische Dynamik. Sie setzt im Vorfeld eines Ereignisses an – dort, wo eine Bedingung noch erkannt, begründet und im eigenen Verantwortungsbereich verändert werden kann.

Der Prozess verbindet eine präzise Frage, intuitive Wahrnehmung, eine fokussierte Aufstellung mit Holzfiguren und die Übersetzung in eine konkrete Handlung, Vereinbarung, Grenze oder Struktur. Intuition, Deutung, nachvollziehbare Begründung und äussere Überprüfung werden dabei bewusst unterschieden.

Die SignaturX versteht Zukunft nicht als festgeschriebenes Schicksal. Sie fragt, welche Möglichkeiten sich unter den gegenwärtigen Bedingungen abzeichnen – und welche verantwortete Position oder Veränderung jetzt möglich ist.